Alex Ryce: Wie ich zu einem internationalen Personalberater wurde

Alex langweilte sich mit seinem vorherigen Job. Eines Morgens bekamm er eine Mitfahrgelegenheit um zu sehen, worum es bei Whitehall ging. Die Reise war nicht lang, aber es hat ihn in seiner Karriere weit gebracht… Alex ist jetzt ein wichtiges Mitglied des internationalen Teams von Whitehall in Deutschland.

Wie ich dem internationalen Team beigetreten bin

Ich habe früher als Administrator in einem Autohändler gearbeitet, es war kein aufregender Job und mir wurde langweilig. Mein Vater ist ein SAP-Consultant und erzählte mir von Whitehall und wie ich mit Rekrutierung gutes Geld verdienen könnte. Ich war schon immer an IT, Technologie und Vertrieb interessiert, daher klang es ideal. Ich kam zu Whitehall, fand heraus was ich zur Bewerbung tun musste, und erhielt schließlich ein Stellenangebot. Ich mochte die Menschen und die Umgebung in Whitehall und die Aussicht, in einem neuen Büro zu arbeiten, das zu dieser Zeit gerade gebaut wurde. Also stimmte ich zu.

Ich kam ursprünglich zum IT-Permanent-Team, wo ich eineinhalb Jahre lang gelernt und gearbeitet habe. Um diese Zeit kündigte Whitehall an, dass wir ein neues Büro in Frankfurt eröffnen und sie fragten, ob sich jemand für einen Umzug interessieren würde. Ich dachte, dies könnte eine großartige Gelegenheit sein, weil ich eine Herausforderung wollte. Außerdem war ich zuvor in Deutschland und das Land hat mir wirklich gut gefallen. Also habe ich mein Interesse bekundet. Ich habe einen Monat im International Team in Colchester trainiert und bin dann nach Frankfurt gezogen.

Wie ist es, ein internationaler Recruiter zu sein?

Ich mag Networking und den Aufbau guter Beziehungen zu Menschen. Mein Job ist sehr interessant, weil ich mit Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen sprechen kann und nicht nur viel über sie, sondern auch über den Markt lerne. Internationale Kandidaten scheinen zu wissen, was überall passiert, und können Ihnen wirklich gute Kontakte bringen, um neue Geschäfte zu machen – und Geld verdienen ist natürlich auch ein attraktiver Teil des Jobs. Kandidaten empfehlen mich auch immer dort, wo ich das beste Essen finden kann!

Die Arbeitskultur, die Verhaltensweisen und die Art und Weise, wie Sie Ihren Standpunkt vermitteln und kommunizieren können, ist in jedem Land unterschiedlich, was meine Arbeit zu einer interessanten Herausforderung macht. Mein Job macht mich selbst zu einer internationalen Person, mir fehlen nur die Sprachkenntnisse… aber ich arbeite langsam daran.

Wie ist ein Tag im Frankfurter Büro?

Es macht viel Spaß. Das Unternehmen hat uns die Möglichkeit und das Vertrauen gegeben, das Geschäft von hier aus zu führen. Wir haben regelmäßige Besuche von unseren britischen Managern, aber wir haben viel Unabhängigkeit und sind für unsere Ergebnisse verantwortlich, deshalb unterstützen wir uns gegenseitig.

Auf der anderen Seite ist es ziemlich schwierig zu verstehen, wie groß das Unternehmen wirklich ist, da wir den Rest des Teams nicht oft treffen, aber wir balancieren das mit Eigenmotivation und gemeinsamen Aktivitäten. Wir leben in einer Stadt, also nutzen wir hauptsächlich die öffentlichen Verkehrsmittel, so dass es einfach ist, Aktivitäten nach der Arbeit zu arrangieren wenn wir Lust haben, ob es um Essen geht, um ein Fußballspiel zu schauen oder ein Bier zu trinken.

Was finde ich schwierig

Die Arbeit fand ich anfangs schwierig, weil es Situationen gab, in denen ich die Entscheidungen der Kandidaten nicht kontrollieren konnte. Mann kann sie führen, aber nicht kontrollieren. Das Wichtigste ist, das Beste zu tun und die Bewerber besser zu bewerten, um ihre Entscheidungen vorhersehen zu können.

Meine beste Leistung

Meine beste Leistung ist, dass ich viele Herausforderungen auf einmal bewältige. Ich wechselte vom Permanent-Team zum International-Team, um mich hauptsächlich auf die Vertragsarbeit zu konzentrieren. Ich habe in einem neuen Team trainiert, habe einen neuen Markt kennengelernt, bin mit einer neuen Sprache in ein neues Land gezogen und habe trotzdem ein paar Geschäfte gemacht. Ich bin sehr stolz darauf, ein gutes Niveau erreicht zu haben. Ich hätte gerne mehr Läufer (Stellenvermittlung im Rahmen von Vertragsarbeit) und mehr Geschäfte abschließen, aber das würde jeder Personalvermittler sagen.

Was motiviert Sie, jeden Tag zur Arbeit zu kommen?

Die Fähigkeit, weiterhin Geld zu verdienen, sich weiterzuentwickeln und im Unternehmen weiterzukommen. Ich mag die Idee, derjenige zu werden, der anderen Personalvermittlern hilft, ihre Ziele zu erreichen.

Ich mag die Leute, mit denen ich arbeite und die Arbeit, die ich mache. Es ist nicht schwierig, am Montagmorgen zur Arbeit zu kommen!

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Ich möchte so viel wie möglich lernen und ein Meister auf dem Markt, auf dem ich arbeite, werden. Dies würde auch die Platzierung weiterer Kandidaten erleichtern. Ich sehe zu meinen Kollegen als Vorbild aus, die sie  leitende Recruiter sind und seit mehr als drei Jahren auf dem deutschen Markt tätig sind. Deshalb versuche ich, von ihnen zu lernen.

Ich würde auch gerne selbst Senior Recruiter und Mentor sein, so wie es mein Manager tut. Man merkt, dass es ihm Spaß macht, und ich denke, ich könnte auch gut darin sein. Ich weiß, dass in diesem Geschäft „mann muss erst zu laufen lernen, bevor man rennen kann“,  aber ich denke, dass ich soweit einen guten Job mache.

Warum sollten die Leute Whitehall und dem internationalen Team beitreten?

Wir haben ein gutes Team, wir haben gute Beziehungen zueinander und wir sind sehr freundlich. Es gibt auch viele gute Aufstiegschancen im Unternehmen – ich hatte zum Beispiel diese internationale Erfahrung nicht erwartet, aber ich bin froh, dass das Unternehmen es anbot und mir vertraute.  Ich würde sagen, je mehr mann tun, desto besser die Ergebnisse sind. Es ist kein Zufall, dass die Personen an der Spitze der Telefon- und Aktivitätsstatistiken Tag für Tag die besten Ergebnisse erzielen. Wenn Sie in Whitehall hart arbeiten wollen, verdienen Sie gutes Geld und Sie werden Fortschritte erzielen.


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